FAQ

Kosten

Eine ungefähre Aufstellung der bisherigen Kosten für unsere Rallye-Teilnahme.

  • Rallye- Fahrzeug ca. 1.000 Euro
  • Anmeldung/Kennzeichen ca. 100 Euro
  • Versicherung Auto 230 Euro
  • Steuern Auto ca. 100 Euro
  • VISUM Mauretanien 62,50 Euro pro Person + Porto
  • Rückflug: 477 Euro pro Person

Was sagt der Organisator?

Erfahrungsgemäß ist mit ca. 2.500 EURO pro Person zu rechnen. Je nach Anspruch auf der Reise und nach Höhe der Sponsorengelder differiert diese Summe nach oben oder unten.

  • Treibstoff für ca. 7200 km (Durchschnitt 0.80 Euro pro Liter)
  • Mautgebühren in Europa ca.50 Euro für die Strecke laut Roadbook
  • Mautgebühren in Marokko ca. 20 Euro für die Strecke laut Roadbook
  • Übernachtungskosten für 19 Nächte (Hotels in Europa ca.30 Euro, Campingplätze in Afrika ca. 5-10 Euro, Hotel in Gambia ca. 40 Euro)
  • Fähre-Mittelmeer ca. 150 Euro pro Fahrzeug, ca. 40 Euro pro Person
  • KFZ- Versicherung Mauretanien ca. 15 Euro
  • KFZ- Versicherung Senegal / Gambia ca. 30 Euro
  • Fähre Gambia- River ca. 10 Euro
  • Nationalparkgebühren ca. 20 Euro
  • Rückflug ca. 500 Euro

Die Kosten für die Verpflegung für die gesamte Reisezeit sind natürlich durch die Ansprüche der einzelnen Teilnehmer unterschiedlich hoch.

Wann und wo bezahlt man die Tickets für die Fährüberfahrt in Spanien?

Die Bezahlung der Tickets erfolgt durch die Teams vor Ort. Dies wird durch den Veranstalter organisiert.

Ist die Route vorgegeben?

Prinzipiell NEIN ! Individuelle Routenplanung ist möglich, allerdings gibt es technische Hilfe nur entlang der vom Organisations- Team angegebenen Strecke. Die Pflichttreffpunkte sind für alle Teams verbindlich. Aufgrund des Wettbewerbes kann es im Laufe einer Etappe zu Routenabweichungen durchaus kommen…

Gibt es ausreichend Tankstellen?

Ja. Wir fahren jedoch ca. 600 km durch die blanke Wüste. Für diese Etappen sind Treibstoffkanister (Fahrzeugabhängig 30-80 Liter) mitzuführen.

Übernachtungen

Prinzipiell ist die Übernachtungsart jedem selbst überlassen. Hotels, Herbergen, Camping, Freecamps. Je nach örtlicher Gegebenheit der Etappe. Jedes Team erhält vor dem Start ein Roadbook wo entsprechende Übernachtungen empfohlen werden.

Rückflug

Wir haben unseren Flug bei fluege.de gebucht, gekostet hat das 477 Euro pro Person. Die Preise sind relativ stabil, vor einem halben Jahr, als wir das erste Mal nach Flügen geschaut haben, hätte der Preis für dieselbe Strecke bei 460 Euro gelegen. Wir fliegen am 23. März von Banjul über Brüssel nach Frankfurt, der Abflug ist um 21 Uhr, die Ankunft in FFM um 7.40 Uhr.

Bezahlung unterwegs

Der Euro ist relativ wichtig. An den einzelnen Grenzen wird das Geld gewechselt. EC- und Kreditkarten können sowohl in Europa, Marokko, als auch beim Rückflug von Nutzen sein. Traveller Schecks sind nicht zu empfehlen.

Handyempfang in Afrika

Marokko: Empfang mit allen deutschen Netzen
Mauretanien : bedingter Empfang mit O2/E-Plus
Senegal: Empfang mit allen deutschen Netzen
Gambia: Empfang mit o2,E-Plus und D1

Prinzipiell sollte man das Handy jedoch in Afrika möglichst wenig benutzen, da z. B. aus Gambia Minutenpreise von bis zu drei Euro anfallen können. Das kann sich schnell zu nem stattlichen Betrag summieren. Besser ist die Nutzung von skype, wenn möglich.

Internetempfang in Afrika

Internetzugang ist in fast allen größeren Städten auf der Rallye-Strecke möglich. Die Geschwindigkeit ist allerdings sehr langsam. Das Übermitteln größerer Datenmengen ist mit sehr viel Zeitaufwand verbunden. Eine teuere Alternative wäre UMTS.

Welche Lebensmittel sollte man mitnehmen?

Lebensmittel sind auf der ganzen Strecke frisch und gut zu erhalten. Wer auf europäische Kost nicht verzichten möchte, sollte sich in Spanien noch mal ausreichend versorgen. Ansonsten empfehlen sich Nudeln mit verschiedenen Variationen von Tomatensoße. Frisches Obst, Brot und Kekse bekommt man fast überall . Die Salami aus Spanien ist zu empfehlen.

SPOT-Messenger (GPS Tracker)

Wir haben uns entschieden einen Spot-Messenger zu benutzen. Mit ihm hat man die Möglichkeit seinen Standort auf seiner Homepage via google maps über GPS zu übertragen. So haben Freunde und Bekannte die Möglichkeit immer zu sehen, wo wir sind. Die Koordinate wird alle 10 Minuten aktualisiert. Für den Spot Messenger haben wir einen Sponsor gewinnen können, so dass wir ein Gerät kostenlos mitnehmen können. Danke dafür, liebes WeSPOT-Team!

Kartenmaterial

Neben “elektronischen” Karten auf unserem Garmin Oregon 300 GPS-Gerät, werden wir verschiedene Michelin-Karten in Papierform dabei haben, bspw. für Europa, Nordwest-Afrika im Allgemeinen und eine Straßenkarte für Gambia im Speziellen. Außerdem hat der ADAC noch ein Tourset für Europa und Marokko bereitgestellt.

Visum

Das VISUM für Mauretanien ist für Bürger der Bundesrepublik Deutschland Pflicht. Das Visum muss bereits in Deutschland ausgestellt werden, die Ausstellung an der Grenze zu Mauretanien ist seit neustem nicht mehr möglich. Wie in einigen Foren geschrieben, dauert die Bearbeitungszeit wesentlich länger als 10 Tage. Daher frühzeitig beantragen (was wir nicht so wirklich gemacht haben). Ein Visum mit kurzem Aufenthalt (unter 3 Monate) kostet 62,50 Euro + Porto. Die Carnet de Passage sowie eine Einreiseerlaubnis für das Zielland sind nicht erforderlich. Im Antrag einfach ignorieren. Das Antragsformular muss bei der Botschaft angefordert werden oder kann hier heruntergeladen werden. Eine deutsche Übersetzung des Antrag findet man hier.

Weitere nützliche Angaben:

  • Die Einreise ist am 11.03.2010
  • Der Einreiseort ist Nouadibouh
  • Die Ausreise ist am 15.03.2010
  • Der Ausreiseort ist Rosso/Djama

Botschaft Mauretanien
Kommandantenstrasse 80
10117 Berlin
Telefon: 030-206 58 83
Fax: 030-206 74 75 0

Was muss zur mauretanischen Botschaft geschickt werden?

  • Ausgefüllter Antrag für das Visum in französisch
  • Passbild
  • original Reisepass (6 Monate min. gültig)
  • 62,50 Euro in Bar pro Person
  • Schreiben mit Angabe des Einreisedatums, Einreiseort, Ausreisedatums und dem Ausreiseort
  • Rückumschlag (Am besten als Einschreiben)

Welche Leistungen sind in der Startgebühr enthalten?

Die Startgebühr beträgt mittlerweile 725 Euro (für frühe Anmeldungen wie die unsere noch 690 Euro).

  • Reisebegleitung Planung und Durchführung der Rallye
  • Organisation der Fährüberfahrt von Spanien nach Marokko (Kosten der Überfahrt nicht enthalten)
  • Organisation der Übernachtungen auf dem afrikanischen Kontinent (Übernachtungskosten nicht enthalten)
  • Roadbook für jedes Team
  • Erstellung und Aushändigung der offiziellen Challenge- Startnummern
  • Regulierung sämtlicher kostenpflichtiger Grenzformalitäten und Policestops. (Nationalparks nicht enthalten)
  • Übernahme der Kosten für die Wüstenscouts auf den Wüstenetappen
  • Übernahme der Kosten für die Zoll-Eskorte durch den Senegal
  • Ein Mechanikerteam ist an Bord. Rechtsanspruch besteht allerdings keiner
  • Kulturprogramm in jeweils landestypischer Form
  • Welcomeparty in Gambia

Welche Dokumente müssen mitgeführt werden?

  • Reisepass (mindestens ein halbes Jahr gültig und mindestens zwei freie Seiten)
  • Fahrzeugpapiere/ Versicherung (grüne Karte nicht vergessen)
  • Internationaler Führerschein
  • Impfausweis
  • Auslandskrankenversicherung
  • Roadbook (wird ca. 3 Wochen vor dem Start jedem Teilnehmer zugeschickt)
  • 2 Kopien des Fahrzeugscheines
  • 25 Kopien der Teamauskunft

Internationaler Führerschein

Um einen internationalen Führerschein zu erlangen muss man diesen beim Straßenverkehrsamt beantragen. Dazu benötigt man seinen Personalausweis, Führerschein und ein biometrisches Passfoto. Die Gebühren für den internationalen Führerschein liegen bei 16,30 Euro. Der Führerschein hat eine Gültigkeit von 3 Jahren.

Wie wird das Auto zugelassen und versichert?

Unse Wagen ist mit normalen Kennzeichen (keine Ausfuhrkennzeichen) angemeldet, wir müssen ganz normal Steuern zahlen (ca. 100 Euro) und nach der Versteigerung des Wagens die Nummernschilder und den Fahrzeugschein mit zurück nehmen. Auch ist der Mercedes ganz normal beim ADAC versichert. Das kostet uns für das knappe Vierteljahr, dass wir den Wagen besitzen und fahren werden, 230 Euro.

ADAC- Mitgliedschaft

Ein Techniker-Team fährt mit und kann im Notfall Hilfe leisten, aber eine ADAC-Plus Mitgliedschaft macht trotzdem Sinn. Sie bietet weltweiten Schutz. Sollte etwas am Fahrzeug sein, so hat man den ADAC in der Hinterhand. Man kann die Mitgliedschaft nach einem Jahr wieder kündigen. Der Jahresbeitrag kostet 79,50 Euro im Jahr. Da Sebastian eh schon Mitglied ist, müssen wir uns nicht mehr darum kümmern.

Welche Impfungen sollten durchgeführt werden?

Art ist schon durch seine Weltreise und seinen Job als Rettungssanitäter ziemlich breit geimpft, Sebastian musste (und muss noch) sämtliche Impfungen über sich ergehen lassen. Die Impfungen werden alle in der Praxis eines speziellen Tropenmediziners gemacht. Die Vorberatung durch den Arzt braucht man nicht wirklich. Zum einen ist sie mit knapp 30 Euro recht teuer, wobei die Beratung immer teurer wird, wenn man für mehr Länder beraten werden möchte. Also möglichst Frankreich, Spanien und Marokko rauslassen, oder einfach direkt im Netz über die empfohlenen Impfungen informieren. Sebastian hat beim Tropenarzt auch nur Ausdrücke einer Internetseite in die Hand bekommen, zusammen mit ein paar nützlichen (aber nicht allzu neuen) Tipps, z. B. der Nötigkeit eines Moskitonetzes.

  • Hepatitis A/Hepatitis B
  • Diphterie/Polio/Tetanus
  • Tollwut
  • Typhus
  • Gelbfieber
  • Meningitis

Außerdem ist ab Mauretanien auch eine Malariaprophylaxe angebracht. Malarone ist als Medikament hierzu weit verbreitet, am günstigsten bekommt man es online, und zwar in der Rucksack-Apotheke.

Übernimmt die Krankenkasse (gerade bei gesetzlichen) die Impfungen?

Das ist von Krankenkasse zu Krankenkasse ganz unterschiedlich. Einige Kassen übernehmen alle Kosten, andere (z. B. die Barmer) keinen Cent (so wie bei Sebastian). Man sollte sich frühzeitig bei seiner Krankenkasse erkundigen und dann ggf. die Kasse wechseln (meist zwei bis drei Monate Kündigungsfrist), da alle oben aufgeführten Impfungen sich schnell auf mehrere hundert Euro sumieren können. Manche Kassen bezahlen sogar die Malaria-Tabletten, das ist allerdings eher die Ausnahme. Wie es bei privaten Anbietern aussieht, steht auf einem anderen Blatt, war aber für uns nicht wichtig.

Danke an das Team “Hakuna Matata“, von deren Seite wir die FAQ-Liste “geklaut” und sie leicht modifiziert haben.

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