14.02.2010

Pässe und letzte Aufklebearbeiten

Aus heiterem Himmel, am Samstag morgen, trudelten unsere Reisepässe mit dem mauretanischen Visum ein. Die Bearbeitungszeit lag bei etwas weniger als sechs Wochen, was echt nicht schlecht ist, wenn man bedenkt, dass andere Teams bis zu zehn Wochen auf die begehrten Visa warten mussten. So haben wir aber den letzten Pflicht-Punkt für die Rallye-Teilnahme abgehakt und können uns jetzt den letzten Vorbereitungen widmen.

Am Freitag waren auch die letzten Sponsoren-Aufkleber angekommen, ein Dank geht deshalb wieder einmal an Autoaufkleber24.de, die uns sämtliche Aufkleber kostenlos hergestellt haben! Was hätten wir nur ohne euch gemacht! Der Dachgepäckträger, der uns in weiß nicht gefiel und noch eine alte Sanitär-Werbung trug, wurde mit schwarzer, matter Folie überklebt und passte danach viel besser zum Gesamteindruck unseres Boliden. In der Schmitjansen Garage wurden dann noch schnell und bei klirrender Kälte die letzten Sponsorenaufkleber angebracht, bevor uns die Füße abfroren. Die Zwischenablage, die wir am vergangenen Samstag begonnen hatten, wurde fertig gemacht und eine “Durchreiche” in den Laderaum in das Gepäcknetz geschnitten. Irgendwann wurde es dann einfach zu kalt. Sollten wir jemals wieder an der Rallye teilnehmen, so haben wir am Samstag beschlossen, wird es die Ausgabe Ende des Jahres (die Rallye fährt im März und November nach Gambia) werden, weil wir dann die Vorbereitung des Wagens bei bestem Sommer/Gerbst-Wetter machen können und nicht bei Minusgraden und Schneefall.

So langsam läuft uns jetzt die Zeit davon, es sind nur noch knapp elf Tage, bevor wir nach Dresden aufbrechen. Zuvor müssen wir noch unsere Abschiedsparty organisieren, Sebastian muss die letzte Impfung über sich ergehen lassen und seinen internationalen Führerschein abholen, der Wagen kommt noch mal in eine befreundete Werkstatt, die nach dem Fahrwerk sieht, zusammen mit Torsten vom Autohaus Wagner wollen wir noch die 12-Volt-Dreifachstekdose verkabeln und dann müssen wir noch unbedingt einmal Probepacken, um zu sehen, ob wir überhaupt alles in und auf den Wagen bekommen. Das werden sehr stressige anderthalb Wochen!

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