8.02.2010

Geschäftiges Wochenende: Dachgepäckträger und Zwischenboden

Da der Benz einiges an Ausrüstung und Spendenmaterial bis nach Gambia schleppen darf, mussten wir am Wochenende für ausreichend Platz auf und im Wagen sorgen. Den Dachgepäckträger hatten wir schon vor einem Monat bei ebay ersteigert, waren aber nicht dazu gekommen, ihn abzuholen. Mit nur noch drei Wochen Zeit bis zum Start, war es aber an der Zeit, die knapp 220 Kilometer bis nach Hannover anzutreten, um den Gepäckträger seiner neuen Bestimmung zuzuführen. Also ging es Freitag nachmittag nach einem kleinen Fotoshooting für eine Dortmunder Anzeigenzeitung (wir werden auf dem Titelblatt erscheinen) für uns los in die niedersächsische Landeshauptstadt. Zugleich konnte die Strecke als guter Test für den Benz herhalten, denn bisher musste er (zumindest unter unserer Regie) nie mehr als 150 Kilometer am Stück zurücklegen.

Ohne nenneswerten Stau kamen wir in Hannover an, fanden den Hinterhof des Verkäufers ohne Probleme und konnten rasch den Dachgepäckträger auf die schon angebrachten Querträger hieven. Dann ging es allerdings los: wie befestigen wir das Teil, so dass es die Strecke bis nach Dortmund auch auf dem Dach bleibt. Die Wahl fiel auf zwei extrem breite und lange Spanngurte, die wir gefühlte hundert Mal um den Gepäckträger, die Querstreben und die Benz-Reling schlungen. Nach dem Festziehen der Gurte bewegte sich der Gepäckträger kein Stück mehr.

Zurück ging es bei einer entspannten Reisegeschwindigkeit von 100 bis 110 km/h, guter Musik und nur einem Stau zurück nach Dortmund. Auf der Fahrt durfte ein Zwischenstopp beim Burgerbräter nicht fehlen, ebensowenig wie die wirschesten Ideen, wie man mehr Stauraum, Kühlmöglichkeiten für die Getränke und zig Handyhalterungen im Wagen realisieren könnte.

Am Samstag wurde der Benz weiter reisetauglich gemacht, diesmal in Form eines Zwischenbodens im Kofferraum. Dazu muss gesagt werden, dass die Rückbank während der ganzen Reise nach Afrika umgeklappt verbleiben wird, weil wir den zusätzlichen Stauraum brauchen werden. Der Zwischenboden ermöglicht es uns, die Dinge, die wir erst in Gambia brauchen werden (zumeist Spendenmaterial) und vielleicht zwei Ersatzreifen unterzubringen, ohne den Zugang zu täglich benutzten Dingen zu versperren. Außerdem kann man, zur Not, auf der Konstruktion die Nacht verbringen, wenn man mal kein Zelt aufschlagen will. Dank Stichsäge und Augenmaß waren die Bretten mehr oder minder schnell im Benz verbaut, weitere Ideen für die Stauraumnutzung warten in den nächsten beiden Wochen noch auf ihre Realisierung.

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