30.07.2009

Erster Vielleicht-Sponsor, Sponsorenabsagen und Autoentscheidung

Vor seinem Welturlaub (an dem ihr hier in Blog-Form teilhaben könnt) konnte Art noch schnell unseren ersten möglichen Sponsor an Land ziehen. Der wird uns aller Voraussicht nach dabei helfen, wichtige Dinge wie Benzin- und Wasserkanister, Verbandszeug und Erste-Hilfe-Sachen etc. zu organisieren. Super!

Meine große E-Mail-Aktion an viele verschiedene, größere Sponsoring-Kandidaten war von keinerlei Erfolg geprägt. Ich hatte mindestens an 15 große Unternehmen geschrieben, einige Mittelständler mit berücksichtigt und auch einige Unternehmen angeschrieben, die lokal in Dortmund vertreten sind. Das ist so ca. drei Wochen her. Bis zum heutigen Tag habe ich nur zwei klare Absagen von ATU und Jack Wolfskin und eine Weiterleitung von Decathlon (die mich baten, solchen Angelegenheiten doch direkt mit dem Marktleiter in Dortmund zu besprechen) bekommen. Das finde ich, ehrlich gesagt, eine Frechheit. Wenigstens eine kurze E-Mail als Antwort hätte mir gereicht. Aber einfach gar nicht von sich hören zu lassen. ts ts ts. Naja, die Suche geht weiter.

Außerdem haben wir uns vor Arts Abfahrt noch darauf einigen können, dass wir erstmal Abstand von einem Geländewagen als präferiertem Rallye-Fahrzeug nehmen. Durch viele Einträge im offiziellen Rallye-Forum sind uns nämlich gleich mehrere Dinge klar geworden: 1. verbraucht ein Jeep viel mehr Sprit als ein normaler Kombi (sagen wir mal ein VW Passat), 2. lässt sich ein “Straßenwagen” viel besser auf der Straße fahren als ein “Geländewagen” und wenn wir mal ehrlich sind, ist die Mehrzahl der gefahrenen 7.500 Kilometer auf europäischen Autobahnen oder afrikanischen Straßen/Schotterpisten. Nur für die paar Hundert Kilometer durch Wüste und über den Strand lohnt sich ein 4×4 dann auch nicht. 3. sind Geländewagen scheinbar gar nicht so gefragt in Gambia. Solide Kombis gehen bei der Versteigerung meist für sehr viel mehr weg als ein Pajero, Trooper oder Terrano.

Daher wird es für die Fahrt gen Afrika wohl ein gutmütiger Kombi. Da heißt es dann: Rückbank umklappen, alles rein und ab geht die wilde Fahrt. Geschlafen wird wohl im Zelt, da nur bei einem Bulli der Aufwand nicht allzu groß wäre, Gepäck und Schlafstätte gemeinsam im Auto unterzubringen. Bei einem Kombi geht das natürlich nicht. Und da baue ich lieber abends ein Zelt auf, als immer alle Klamotten von hinten nach vorne und zurück räumen zu müssen.

Kommentare

Hallo Jungs,
wie ich sehe fahrt ihr auch im Februar mit.
Ja, die Sponsorensuche ist nicht einfach ;o) Macht aber Spaß.
Ein Tag Einsatz in der Fußgängerzone haben ganze 11,50 € gebracht ;o)
Nicht aufgeben! Versucht´s halt mit Sachspenden…
Viele Grüße auch von unserem Zebra ;o)

Anke + Marko

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