24.02.2010

Letzte Vorbereitungen: neue Batterie, Beladung des Dachgepäckträgers und packen

Heute war für uns der erste richtige Urlaubstag vor dem Start der Rallye und so konnten wir schon in der Früh (sprich um 10.30 Uhr) los starten. Erste Station war wieder mal die Werkstatt von Torsten Hecht, der uns noch eine neue Batterie einbauen wollte. Das tat er dann auch – und zwar eine richtig fette, vor allem im Vergleich zu der mickrigen Batterie, die wir vorher drin hatten. Jetzt dauert es mindestens doppelt so lange, bis die beiden Zusatzscheinwerfer den Akku leer gesaugt haben. Außerdem luden wir unsere Reifen und Ersatzkanister auf den Dachgepäckträger, um nach viel hin und her eine geeignete Anordnung zu finden, mit der wir uns sicher nach Afrika bewegen können. Erste Härtetests hat die Verzurrung mit massig Gurten schon bestanden, mal sehen, wie es aussieht, wenn wir in der Sahara über die Bodenwellen reiten.

Schon am Dienstag hatte Sebastian die Spende der Zahnärztlichen Gemeinschaftspraxis Strenger abgeholt: 144 Kinderzahnbürsten, die wir in Gambia an den Schulen, Kindergärten und den Krankenstationen verteilen werden. Vielen Dank dafür!

Wir machten als nächstes einen kleinen Abstecher in den Indu-Park, um beim goldenen M einzukehren, ein paar Besorgungen zu machen und mal bei Decathlon anzufragen, ob die nicht an einem Sponsoring interessiert wären. McD war super, bei real konnten wir einen Dosenöffner, Batterien, Schraubenschlüssel zum guten Kurs und eine 12-Volt-Luftpumpe in den Einkaufswagen schmeißen und bei Decathlon trafen wir auf den netten Filialleiter, Herrn Fidan, der uns tatsächlich ganz unkompliziert mit einem weiteren Wurfzelt versorgte. Dafür ein fettes Dankeschön!

Weiter ging es dann an Sebastian vorbei, wo wir letzten Krempel abholten, zu Christianes Arbeit. Dort präsentierten wir noch mal unseren Wagen und die letzten Spender konnten unterschreiben. Die nächste und für diesen Tag letzte Station war dann bei Art zuhause, wo wir uns um viele Kleinigkeiten in und am Auto kümmern mussten. Erst wurde das Loch für die Kühlbox in den Zwischenboden gesägt, den Art schon fachmännisch mit Kunstrasen ausgelegt hatte. Dann wurde der Zwischenboden richtig befestigt und die ersten Spenden-Pakete fanden ihren Weg in die untere Ebene des Kofferraums. Wo wir anfangs noch ratlos vor einem Haufen an Spenden und Ausrüstung standen, lichteten sich langsam die Reihen und wir konnten uns wichtigeren Dingen zuwenden. Z. B. der Anbringung einer Kühlerfigur und des Namensschildes unseres Wagens (ER heißt Mandy). Im Innenraum wurden Getränke- und Handyhalter installiert, eine Leselampe fand ihren Weg an die Scheibe über dem Beifahrersitz und auch die obligatorische Discokugel samt Spot wurden im Kofferraum angebracht.

Morgen, am letzten Tag der Vorbereitung, werden unsere persönlichen Habseligkeiten verstaut, die letzten Einkäufe stehen an und einige Aufkleber müssen noch geklebt werden. Dann geht es am Freitag in aller Frühe los, um pünktlich um 14 Uhr am Elbufer dem offiziellen Rallye-Fototermin beizuwohnen.

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