5.02.2010

Countdown


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… bis zum Start der Rallye in Dresden

Heute ging es zu Anika von zechenkind in den Union Gewerbehof in Dorstfeld, denn die erste Anprobe für unsere Rallye-Jacken stand auf dem Programm. Von Anikas Schneiderin wurden wir vermessen und durften unsere Wünsche für die ersten von zechenkind produzierten Jacken abgeben – da merkte man, dass unsere Geschmäcker etwas auseinander gehen. Sebastian wollte Schulterklappen, Art ne Kapuze. Im Endeffekt bekamen wir beide unsere Wünsche erfüllt. Ihr dürft gespannt sein, wie die Jacken aussehen werden. Wir sind es auf jeden Fall und freuen uns auf die endgültige Anprobe der neuen Pott-für-die-Welt-Jacken, die uns auf dem Weg nach Afrika (und zurück) begleiten werden.

Da Anika in einem großen Gemeinschaftsbüro mit anderen Dortmunder Kreativen sitzt, konnte wir auch endlich mal Karsten von Luups kennenlernen und uns für die vielen Luups-Bücher bedanken, die reißenden Absatz fanden und uns finanziell weiterhelfen konnten!

Außerdem gab es noch von Orthomed und dem Sanitätshaus Kraft 40(!) BVB-Fußbälle, die wir als Spende mit nach Gambia nehmen werden, von denen wir aber sicherlich auch schon ein paar auf dem Weg verteilen werden. Die Fußballschuhe kommen mit ins Gepäck und dann wird gekickt, wann immer sich entlang der Strecke die Möglichkeit dazu bietet.

Von Anja und Marko gab es dann heute noch ein voll ausgestattetes Erste-Hilfe-Set, dass wir hoffentlich nicht brauchen werden, aber glücklich sind, es dabei zu haben. Danke an euch zwei dafür!

Sebastian hat sich jetzt für ein Einzelzelt entschieden (wir hatten ein großes Zelt gespendet bekommen), nachdem ihm klar wurde, wie oft man das Zelt auf und wieder abbauen müsste. Daher führte der Weg heute zu Decathlon, um ein so genanntes Wurfzelt zu kaufen. Man wirft es tatsächlich einfach hin, dann steht es. Der Abbau (Heringe rausziehen mal nicht berücksichtigt) geht dann auch in knapp einer halben Minute über die Bühne. Das sind pro Tag sicherlich eine halbe Stunde Zeitersparnis! Hier gibt es ein Video vom Auf- und Abbau des Zeltes.

Anprobe bei zechenkind

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Spenden und Einkäufe

DSC_3626 Das Erste-Hilfe-Set von Anja und Marko Ein-Mann-Wurfzelt von Decathlon

Da der Benz einiges an Ausrüstung und Spendenmaterial bis nach Gambia schleppen darf, mussten wir am Wochenende für ausreichend Platz auf und im Wagen sorgen. Den Dachgepäckträger hatten wir schon vor einem Monat bei ebay ersteigert, waren aber nicht dazu gekommen, ihn abzuholen. Mit nur noch drei Wochen Zeit bis zum Start, war es aber an der Zeit, die knapp 220 Kilometer bis nach Hannover anzutreten, um den Gepäckträger seiner neuen Bestimmung zuzuführen. Also ging es Freitag nachmittag nach einem kleinen Fotoshooting für eine Dortmunder Anzeigenzeitung (wir werden auf dem Titelblatt erscheinen) für uns los in die niedersächsische Landeshauptstadt. Zugleich konnte die Strecke als guter Test für den Benz herhalten, denn bisher musste er (zumindest unter unserer Regie) nie mehr als 150 Kilometer am Stück zurücklegen.

Ohne nenneswerten Stau kamen wir in Hannover an, fanden den Hinterhof des Verkäufers ohne Probleme und konnten rasch den Dachgepäckträger auf die schon angebrachten Querträger hieven. Dann ging es allerdings los: wie befestigen wir das Teil, so dass es die Strecke bis nach Dortmund auch auf dem Dach bleibt. Die Wahl fiel auf zwei extrem breite und lange Spanngurte, die wir gefühlte hundert Mal um den Gepäckträger, die Querstreben und die Benz-Reling schlungen. Nach dem Festziehen der Gurte bewegte sich der Gepäckträger kein Stück mehr.

Zurück ging es bei einer entspannten Reisegeschwindigkeit von 100 bis 110 km/h, guter Musik und nur einem Stau zurück nach Dortmund. Auf der Fahrt durfte ein Zwischenstopp beim Burgerbräter nicht fehlen, ebensowenig wie die wirschesten Ideen, wie man mehr Stauraum, Kühlmöglichkeiten für die Getränke und zig Handyhalterungen im Wagen realisieren könnte.

Am Samstag wurde der Benz weiter reisetauglich gemacht, diesmal in Form eines Zwischenbodens im Kofferraum. Dazu muss gesagt werden, dass die Rückbank während der ganzen Reise nach Afrika umgeklappt verbleiben wird, weil wir den zusätzlichen Stauraum brauchen werden. Der Zwischenboden ermöglicht es uns, die Dinge, die wir erst in Gambia brauchen werden (zumeist Spendenmaterial) und vielleicht zwei Ersatzreifen unterzubringen, ohne den Zugang zu täglich benutzten Dingen zu versperren. Außerdem kann man, zur Not, auf der Konstruktion die Nacht verbringen, wenn man mal kein Zelt aufschlagen will. Dank Stichsäge und Augenmaß waren die Bretten mehr oder minder schnell im Benz verbaut, weitere Ideen für die Stauraumnutzung warten in den nächsten beiden Wochen noch auf ihre Realisierung.

Die Nachricht ist zwar schon etwas älter, aber im Zuge neuer Medienanfragen schieben wir auch gleich diese Meldung hinterher: auf der Homepage des Portals von ein-dortmund.de sind wir mit einem schönen Artikel/Interview präsent. Dank dafür!

Zusätzlich sollen wir in der Südanzeiger-Ausgabe vom 3. Februar mit einem Artikel erwähnt worden sein. Wenn jemand den Artikel eingescannt haben sollte, würden wir uns sehr über eine Mail freuen. Nächsten Donnerstag sollen wir dann auch noch im Südecho erscheinen, sogar etwas größer. Wir sind gespannt.

Jetzt gleich geht es erstmal auf die Autobahn gen Hannover, um den ersteigerten Dachgepäckträger abzuholen.500 Kilometer in wenigen Stunden, die erste Kraftprobe für den Benz.

Etwas mehr als drei Wochen sind es noch, bevor wir von Dresden aus nach Afrika starten. Drei Wochen noch, bis die Autobahnen, Landstraßen und Schotterpisten unser Zuhause und die McDonalds, Tankstellen und Kioske unser täglich Brot sein werden. Um noch einmal mit euch zu feiern, artig “Auf Wiedersehen” zu sagen und euch allen unseren Rallyeboliden vorzustellen, machen wir am Freitag, dem 19. Februar eine Abschiedsparty. Christiane war so nett, die Organisation der Feierlichkeiten zu übernehmen, so dass wir uns voll auf die Vorbereitungen für die Rallye konzentrieren können.

Um 19 Uhr geht es bei Sebastian und Christiane in der Lindemannstraße 36 in Dortmund los, ein Highlight jagt an diesem Abend das nächste. Unter anderem präsentieren wir, wie schon erwähnt, unseren Rallyewagen. Dann wird es noch eine Versteigerung und eine Tombola geben, für das leibliche Wohl (vorrangig in flüssiger Form) ist gesorgt, so dass niemand auf dem Trockenen sitzen muss. Eine Rückmeldung, ob und mit wie vielen Personen ihr kommen wollt, wäre super. Meldet euch per Mail, Handy, facebook, studiVZ oder mit einem Kommentar zu diesem Beitrag.

Ihr seid alle herzlich eingeladen, egal ob ihr nun Freunde oder Sponsoren, oder beides, seid. Wir freuen uns darauf, mit euch ein letzten Mal die Korken knallen zu lassen, bevor es für uns gen Afrika geht.

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Eigentlich ging es heute nur zu einem großen Ladengeschäft, um ein bisschen was von der Einkaufs-/Mitnahmeliste abzuarbeiten (Zahnbürste, Zahnpasta, Müllbeutel und einiges anderes), dann kam ich (Sebastian) aber in der Autoabteilung des Ladens am 12V-Sortiment vorbei und es war um mich geschehen. Zur Schonung des Rallye-Geldbeutels wurden es dann aber schlussendlich nicht die vielen bunten LED-Knöpfe, -Lichtleisten und Diskofunzeln, sondern eine Reisekaffeemaschine, die Christiane (Sebastians Freundin) uns sponsorte. Vielen, vielen Dank dafür und für die vielen Heißgetränke, die wir nun während der Fahrt werden zubereiten können. Problematisch ist jetzt nur der genaue Einbauort und die Befestigung der Maschine, die sich für den Außeneinsatz ja auch wieder lösen lassen muss. Mal sehen, wie das so klappt.

Morgen kommen dann die nächsten Aufkleber auf den Boliden, die uns unser Aufkleber-Sponsor autoaufkleber24.de vor einigen Tagen zugeschickt hat. Übermorgen geht’s zur Anprobe zu zechenkind. Dort werden unsere Rallye-Jacken auf alten Bergarbeiter-Klamotten hergestellt – wir sind halt das Team “Pott für die Welt”.

Mittlerweile sind es etwas mehr als drei Wochen bis zum Start in Dresden und es gibt noch einiges zu tun. Das Radio funktioniert seit einigen Tagen nicht mehr, die Löcher für die Zusatzscheinwerfer scheinen nicht vollständig dicht zu sein, die hintere Federung des Benz wird langsam zum Ärgernis und verursacht Rückenschmerzen, der Dachgepäckträger muss noch aus Hannover abgeholt und befestigt werden. Außerdem wollen wir noch eine Zwischenebene in den Kofferraum einziehen, um darunter unsere Klamotten und die Ersatzkanister oder Ersatzreifen lagern zu können. Nebenbei suchen wir immer noch nach Sponsoren, warten auf unsere Pässe mit dem mauretanischen Visum und müssen noch die ein oder andere Impfung über uns ergehen lassen.

Aber immerhin: Kaffee während der Fahrt ist doch auch mal was.

EDIT 2. Februar: Das Radio läuft wieder, die neuen Sponsorenaufkleber sind drauf und die ersten Ideen für eine Zwischenebene im Kofferraum konnten wir auch schon durchgehen.

26.01.2010

Neue Sponsoren

Es wird mal wieder Zeit, einen Eintrag über unsere neuen Sponsoren zu schreiben, die diesmal recht zahlreich ausgefallen sind. In den letzten Wochen haben wir uns (vor allem aber Art sich) mächtig ins Zeug gelegt und neben Sachspenden auch ein paar finanzielle Unterstützer gefunden.

Neu als Sponsoren sind dabei:

Vielen Dank an all unsere neuen und auch die alten Sponsoren!

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Es gibt Neuigkeiten für unsere Familien und Freunde, die ein wenig darüber hinwegtrösten werden, dass wir einen knappen Monat fern der Heimat unterwegs sein werden. Und zwar haben wir seit heute einen so genannten SPOT-Messenger, den uns die Firma WeSPOT zur Verfügung stellt. Dieser Messenger ist ein Alleskönner, der es uns ermöglicht, vorher definierte Nachrichten auch dann noch abzuschicken, wenn ein Handynetz weit außerhalb unserer Reichweite liegt: denn der SPOT-Messenger sendet die Daten per GPS und ist somit (fast) weltweit einsetzbar.

Wenn wir also am Ziel unserer Tagesetappe, mitten in der Sahara, angekommen sind, reicht ein Druck auf das Knöpfchen am Messenger und alle Mitglieder der Mail/SMS-Liste bekommen eine Nachricht mit unseren genauen Koordinaten und einer vordefinierten Meldung à la “Angekommen, uns gehts gut! Tschö!” Und nicht nur das. Mit dem SPOT-Messenger, der alle zehn Minuten ein Signal an einen Satelliten übermittelt, lässt sich online (via google maps) unsere genaue Reiseroute nachverfolgen. Das ist nicht nur für die Daheimgebliebenen und Leser unseres Blogs toll, sondern auch nützlich für uns – da wir zur Not zuhause anrufen könnten, um uns von dort aus leiten zu lassen. Glaubt man nicht? Ist alles schon passiert.

Das letzte Feature, auf das wir sicherlich nicht werden zurückgreifen müssen, ist die SOS-Funktion. Die wird auf der Seite von WeSPOT hinreichend erklärt, so dass wir das nicht machen müssen.

SPOT sendet Ihren Standort alle 5 Minuten zusammen mit dem Hilferuf an das SPOT Satellitennetzwerk, entweder eine Stunde lang oder bis der Hilferuf von Ihnen wieder gelöscht wird. Ihre angegebenen Kontakte erhalten eine SMS mit Ihren Koordinaten oder eine Email mit einem Link zu Google Maps, wo der genaue Standort eingesehen werden kann.

Unser Dank geht an Andreas Klein und Michael Kraml von WeSPOT, die uns ganz unkompliziert den SPOT-Messenger zur Verfügung stellen und uns damit einiges an Kosten ersparen, da das Gerät und der dazugehörige Einjahresvertrag für die SPOT-Dienste unsere Rallye-Kasse ordentlich belastet hätten. Vielen Dank für die Hilfe!

15.01.2010

Verwechslungsgefahr

Da im Moment aus Zeitmangel nicht wirklich viel am Auto passiert, hier mal nur zwei Bilder zum Schmunzeln. Einmal unser Wagen/Kennzeichen, einmal der Audi 100 des Teams Afri-Car aus Berlin. Verwechslungsgefahr während der Rallye: sehr hoch!

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12.01.2010

Flüge gebucht

Nach einigem Hin und Her (durch Computerprobleme wollte es erst nicht richtig funktionieren) haben wir gestern die Rückflüge gebucht. Wir fliegen am 23. März in Banjul um 21 Uhr ab. Mit Brussels Airlines geht es via Brüssel nach Frankfurt/Main, wo wir gegen 7.40 Uhr am 24. März ankommen sollten.

Somit ist der letzte große Posten bezahlt, wenn man mal von den zahlreichen Impfungen absieht, die wir (vor allem Sebastian) noch über uns ergehen und auch bezahlen müssen (Barmer ist in diesem Fall die falscheste Krankenkassenwahl).

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